Ausstellung der Kastanienhaus-Malgruppe in Detmold

Noch bis zum 19. Januar 2019 sind die Aquarelle der Malgruppe aus dem Kastanienhaus in der Stadtbibliothek Detmold (Leopoldstr. 5) zu sehen. Das Motto der Ausstellung heißt: Jahreszeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses unter der Leitung von Irena Kyeck sind erfreut über das Interesse an ihren Arbeiten und haben die Ausstellung mit viel Begeisterung und Engagement zusammengestellt.

Noch größer wäre natürlich ihre Freude, wenn es viele interessierte Austellungsbesucher und Besucherinnen aus Lemgo gäbe.

Deshalb hier die genauen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek in der Leopoldstraße 5:

  • Di + Fr   11.00 – 14.00 Uhr, 15.00 – 18.00 Uhr
  • Mi           11.00 – 15.00 Uhr
  • Do           15.00 – 19.00 Uhr
  • Sa             10.00 – 14.00 Uhr
  • Mo              geschlossen

 


Computer selbst gebaut

Das war total beeindruckend: Im diesjährigen Mitmachprogramm wurden von den Kids im Kastanienhaus zum ersten Mal selbst Computer gebaut, und im 3-D-Drucker entstanden selbst konstruierte Kunststoff-Formen.

Unter der Anleitung von Denise Gutsche waren alle teilnehmenden Kinder total fasziniert von der Technik und von dem, was sie selbst herstellen konnten.

 

 

 


AWO im lippischen Integrationsnetzwerk

Das AWO-KastanienHaus ist seit je her Teil des Lemgoer Netzwerks zur Unterstützung von Flüchtlingen. Vor drei Jahren, auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs, fand im KastanienHaus eine öffentliche Veranstaltung statt mit dem Ziel der Koordinierung verschiedener Initiativen. So galt es, nach drei Jahren Zwischenbilanz zu ziehen.

Zu der Podiumsveranstaltung hatten eingeladen alle im Lemgoer Rat vertretenen Parteien, die Flüchtlingshilfe Lemgo, die kreisweite Initiative „Ankommen in Lippe“ sowie die Ev. Studierendengemeinde der Hochschule OWL. Im Podium diskutierten unter der Moderation von Dr. Katharina Kleine-Vennekate vom Kommunalen Integrationszerntrum Lippe Armin Schauf, Sven Heitländer vom Jobcenter Lemgo, die Schulsozialarbeiter*in Birgit Prophet und Michael Sauer, die Friseurmeisterin Havana Cavumirza und die direkt Betroffenen Muhammed Al Kandah und Saad Latif.

Durch die Schilderungen der beiden jungen Flüchtlinge konnte jeder nachvollziehen, vor welchen Hürden sie und alle anderen Geflüchteten in Deutschland standen und noch stehen. Neben den Sprachbarrieren und schwierigen sozialen Kontakten beschrieben sie die oft schwer zu durchschauenden bürokratischen Regelungen. Die Friseurmeisterin Havana Cavumirza knüpfte dort an, als sie die Probleme beschrieb, die beim Versuch entstehen, Geflüchtete einzustellen. Oft fehle auch die nötige Unterstützung der unterschiedlichen Behörden. Es gebe konkret bei allen Beteiligten eine große Unsicherheit.

Wichtig seien berufsorientierende Qualifizierung und berufsbegleitende Maßnahmen, die mit den Sprachkursen Hand in Hand gehen müssten.

Bei allem Willen zur Kooperation der Beteiligten stießen die Unterstützungs- und Integrationsabsichten zu oft an bürokratische Hürden, wurde festgestellt. Dennoch gebe es in vielen Bereichen eine positive Integrationskultur und viele Beispiele für eine konstruktive Zusammenarbeit von Geflüchteten, ehrenamtlich Engagierten und kommunalen Verwaltungen.

Die Integration von Geflüchteten bleibt eine schwierige Aufgabe. Die AWO wird weiterhin an dieser Aufgabe mitarbeiten, sei es im KastanienHaus-Begegnungszentrum oder als Teil der Initiative „Ankommen in Lippe“.


Das Alter als Chance sehen – auch mit dem Internet

„Das Alter als Chance sehen.“ Mit dieser Überzeugung engagieren sich viele Menschen in der AWO – so auch im KastanienHaus. So ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen in Deutschland 50 % der Personen ab 65 Jahren im Internet unterwegs sind, wie dem Statistischen Jahrbuch 2018 zu entnehmen ist. So ist der Anteil der Internetnutzerinnen und -nutzer in der Generation 65 plus kontinuierlich gestiegen (2007: 19 %; 2012: 32 %). 91 % der Internetnutzerinnen und -nutzer im Rentenalter sendeten und empfingen E-Mails – ähnlich häufig wie jüngere Internetsurfer.

Bei anderen Formen der digitalen Kommunikation hielten sie sich eher zurück: Nur 21 % waren in sozialen Netzwerken aktiv. Die Informationssuche nach Waren und Dienstleistungen (86 %) und die Nutzung von Dienstleistungen rund um die Reise (64 %) standen bei den älteren Internetnutzerinnen und -nutzern hingegen höher im Kurs.

Im Lemgoer Kastanienhaus gibt es vielfältige Unterstützung für die Handhabung und Nutzung des internets und vor allem des Smartphones. „Um die Chancen zu nutzen – gerade für ältere Menschen -, kommt es darauf an, alles so einfach und so leicht wie möglich zu machen“, erklärt Rolf Eickmeier, einer der Internet-Helfer im Kastanienhaus. Auch die AWO-Website unter www.awo-lemgo.de bietet viele Informationen und praktische Hinweise. „Man muss sie nur im Alltag ganz selbstverständlich nutzen“, ergänzt Rolf Eickmeier.

Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, stellte im Rahmen der Pressekonferenz mit den obigen Zahlen zu dem Schwerpunktthema „Aktiv im Alter“ fest: „Die Generation 65 plus spielt in unserer Gesellschaft eine immer bedeutendere Rolle. Das zeigen sowohl die demografischen Grunddaten als auch die Daten zu ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es gilt, das Alter als Chance zu sehen und die Fähigkeiten dieser Generation weiter zu nutzen und zu fördern.“


AWO-Beratungszentrum Lemgo wächst

Dagmar Stenzel-Scheding (vorn Mitte)

Bereits im Jahr 2011 sind die beiden Lemgoer Beratungsstellen der AWO Lippe, die Schuldner- und Insolvenzberatung sowie die Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung, im AWO-Beratungszentrum Lemgo in der Engelbert-Kämpfer-Straße 4 zusammengefasst worden. Nun ergänzt der AWO-Bezirksverband OWL das Angebot durch die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).

Nach dem Ausscheiden des langjährigen AWO-Kollegen Hamza Turan mit Sitz im AWO-Stadtteiltreff Biesterberg bietet nun Dagmar Stenzel-Scheding eine wöchentliche Sprechstunde an. Zugewanderte Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus erhalten dort kostenlose Information, Beratung und Begleitung in allen migrationsspezifischen Fragen, besonders zu Sprachkursen, Ausbildung und Beruf/Berufsabschlüssen, Umgang mit Behörden sowie auch zu persönlichen und familiären Angelegenheiten.

Die Sprechzeit ist jeden Freitag von 10 – 13 Uhr.

Bei Bedarf ist Frau Stenzel-Scheding auch erreichbar unter: 0151 – 141 104 76

oder unter: dagmar.stenzel-scheding@awo -owl.de


AWO-Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen

Am 13. Dezember 1919 wurde die AWO gegründet. Nun fast 100 Jahre wechselvoller Geschichte – zunächst ein Teil der SPD,  verboten und verfolgt von den Nationalsozialisten, 1946 wiedergegründet als überparteiliche und überkonfessionelle soziale Organisation. Ihre Werte sind wie eh und je: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz.

Grundpfeiler der Organisation ist die große Zahl ehrenamtlicher Mitglieder und ihre demokratische Beteiligung an allen Entscheidungen des Verbandes.  Die Zahl der sozialen Einrichtungen, die von der AWO getragen werden, nimmt beständig zu, seien es Senioreneinrichtungen und Kindergärten oder verschiedenartige soziale Beratungsstellen. Das bedeutet, auch die Zahl der hauptamtlich Beschäftigten vergrößert sich immer mehr.

Im Mitgliederblatt der AWO-OWL heißt es: „Im Jubiläumsjahr 1919 wird die AWO all dies mit Stolz präsentieren. Sie fordert alle zum Mitmachen auf: Die Gliederungen und Einrichtungen vor Ort werden Feste und Tage der offenen Tür veranstalten. In Ausstellungen wird die Geschichte der AWO vorgestellt. Ein neuer Film über die AWO ist zu sehen. [ … ] Höhepunkt sind das Kinder- und Familienfest für alle am 18. Mai im Elfriede-Eilers-Zentrum in Bielefeld sowie das Dankeschön-Ferst für Mitglieder, Beschäftigte und Freiwillige am 7. September im Ringlokschuppen.

Spannend wird auch das AWO-Fest vom 30.08. – 01.09.2019 in der Dortmunder Innenstadt. Konstantin Wecker kommt. [ … ]“


Beeindruckendes drittes „Lemgoer Jugendforum“

sdr

Zum dritten Mal gab´s in Lemgo das „Jugendforum“. Ungefähr 100 Jugendliche aus den weiterführenden Schulen waren ins Jugendzentrum gekommen. Sie wollten ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge zum städtischen Leben zusammenstellen, damit die zuständigen öffentlichen Einrichtungen und die Kommunalpolitiker dies möglichst aufgreifen und umsetzen.

Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Karl-Horst Puchert eröffnete die Veranstaltung am Morgen und übergab an den Moderator Eric Flügge, der in bekannt dynamischer Weise die Jugendlichen dazu brachte, nach den zum Teil schon in den Schulen entstandenen vielfältigen Themenvorschlägen in Gruppen gemeinsam die Ideen zu konkretisieren. Dabei sollte auch immer überlegt werden, was die Jugendlichen selbst zur Verwirklichung ihrer Ideen beitragen könnten.

Schließlich bestand die Aufgabe darin, das Erarbeitete übersichtlich auf großen Plakaten zu präsentieren. Schließlich sollten am Mittag insbesondere die Vertreter von Stadtrat und Stadtverwaltung, aber auch von Stadtwerken oder Polizei überzeugt und für die Vorschläge gewonnen werden. Als fast alle Plakate fertig waren, gab´s zur Stärkung erstmal Pizza für alle.

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Ab 13:00 Uhr war dann 40 Minuten Zeit, die interessierten Gäste an den einzelnen Stationen weiter zu informieren und vielleicht auch die gemeinsame Weiterarbeit zu verabreden. Nach diesen intensiven Gesprächen konnte je ein Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen eine kurze Stellungnahme abgeben, in der er wichtige Vorschläge hervorgehoben wurden.

Dabei wurden folgende Ideen genannt: Bessere und flächendeckende Ausstattung mit freiem W-Lan, Eintrittsermäßigungen für Schülerinnen und Schüler in Einrichtungen und Veranstaltungen, „Activity-Bus“ in größere Städte, Möbel und Bewegungsgeräte auf dem Wall, verbesserte Radwege, Kunst-Grafitti an freien Wänden, neue und freie Outdoor- und Indoor-Sportmöglichkeiten, auch E-Sport-Räume, aber auch mehr Sicherheit durch Beleuchtung und Polizeikontrollen.

Diese Liste ließe sich noch weiterführen. Bemerkenswert die von vielen geäußerte Bereitschaft, selbst mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen, sei es bei Müllvermeidung und mit Schülern und Schülerinnen als Busbegleiter oder beim Bau von Sitzmöbeln.

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Die anwesenden Erwachsenen waren beeindruckt von den Vorschlägen, auch von ihrer Realitätsnähe, so dass es in nächster Zeit sicher eine Reihe von Initiativen zur Verwirklichung geben wird. In der abendlichen Jugendhilfeausschusssitzung bekräftigte der Vorsitzende Karl-Horst Puchert, in Kürze mit der Weiterarbeit zu beginnen. Die jeweiligen Schülerinnen und Schüler werden dazu natürlich eingeladen.


Tolles „Duck-Down-Festival“ am Schloss Brake

Einfach mal zu lauter Musik abtanzen, Spaß haben, mit Freunden abhängen
und das Ganze in toller Atmosphäre. Das war der Wunsch vieler Jugendlicher
in Lemgo. Um das zu ermöglichen, hat sich Max-Henry Brehmeier, unterstützt
von seinem Team des AWO Kastanienhauses am Wall und vielen ehrenamtlichen
Helfern, an die Arbeit gemacht. Es entstand das „Duck-Down-Festival“
am Schloss Brake für Jugendliche ab 14 Jahren.

Auf dem Parkplatz neben der Schlossscheune wurde eine Bühne aufgebaut,
von der aus der DJ die Musik auflegen konnte. Solange es hell war, war nicht
so viel los, aber sobald die Dunkelheit kam, war der Platz vor der Bühne voll,
und es wurde nach Lust und Laune abgezappelt. Super Musik wurde gespielt,
und tolle Lichteffekte schmückten den ganzen Platz. Das Catering wurde vom
VfL Lüerdissen übernommen, die Getränkebude war in der Hand des TuS
Brake.

Damit auch jeder wusste, wer schon Alkohol trinken durfte, oder wer um 22
Uhr nach Hause musste, bekamen die Jugendlichen beim Eintritt Bändchen
um. Grünes Band bedeutete 16 Jahre oder älter, rotes Band bedeutete unter
16, heißt, kein Alkohol und um 22 Uhr ist Ende, gelbes Band bedeutet, unter
16, aber mit „Muttischein“, also kein Alkohol, aber Ausgang bis 24 Uhr. Wenn
auch oft die Augen verdreht wurden, wenn man nach den Bändchen fragte, die Regelung war wirklich gut.

Wenn sich einer der Jugendlichen daneben benahm, wurde er von den Helfern,
die die Aufsicht machten, höflichst zum Ausgang geleitet. So war gesichert,
dass es keinen Ärger gab und die anderen Jugendlichen ungestört
weiter feiern konnten. Alles in allem, fanden wir diese Aktion wirklich eine
tolle Sache. Falls nächstes Jahr wieder so ein Event ansteht, wird der TuS Brake gerne
wieder die Getränkebude betreiben, denn alle Helfer waren sich einig,
dass so eine tolle Aktion unterstützt werden muss, und Spaß gemacht hat es
auch noch!

Text: Sylvia Webel (TuS Brake)


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