Europa-Idee im Jugendzentrum

Durch das Lemgoer Jugendzentrum schwirrte die Europa-Idee. Jugendliche aus Lemgoer Schulen, aus Barntrup und Bad Salzuflen waren gekommen. „Zukunft Europa – Jugendlichen eine Stimme geben“ – so heißt das Motto des Projekts im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament. Jugendliche sollen ihre Vorstellungen und Ideen zu einem zukünftigen Europa deutlich machen und dies den Europa-Politiker*innen mitteilen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Dafür will die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte sorgen.

Das geschieht vor allem über die Web-Plattform www.europa-mein-dein-unser.de. (Freigabe: 01.02.2019) Dort können Ideen ausgetauscht werden, Fragen gestellt werden, Europa-Politiker*innen können dort antworten, und die engagierten Jugendliche können auf der Website zusammenarbeiten. In drei Arbeitsgruppen wurden von den Jugendlichen viele tolle Aktionsideen entwickelt.

sdr

Der Sinn des „Planungsworkshops“ liegt nach Überzeugung des Projektleiters Rolf Eickmeier in der Möglichkeit für Jugendliche, über Verlauf des Projekts und verschiedene Aktionen von Anfang an mitzubestimmen.

Schirmherr des Projekts ist Landrat Dr. Axel Lehmann, der die Web-Plattform symbolisch eröffnete und besonderes Interesse daran fand, dass Podcasts zusammengestellt werden können, in denen Jugendliche und Politiker*innen miteinander diskutieren.

„Ich freue mich“, dass die Europa-Idee bei Jugendlichen heute so viel Anklang gefunden hat und dass nun die Ideen des heutigen Tages weiter bearbeitet werden können“, erklärte der Vorsitzende der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte, Hermann Haack,  zum Abschluss der Veranstaltung.


Ausstellung der Kastanienhaus-Malgruppe in Detmold

Noch bis zum 19. Januar 2019 sind die Aquarelle der Malgruppe aus dem Kastanienhaus in der Stadtbibliothek Detmold (Leopoldstr. 5) zu sehen. Das Motto der Ausstellung heißt: Jahreszeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses unter der Leitung von Irena Kyeck sind erfreut über das Interesse an ihren Arbeiten und haben die Ausstellung mit viel Begeisterung und Engagement zusammengestellt.

Noch größer wäre natürlich ihre Freude, wenn es viele interessierte Austellungsbesucher und Besucherinnen aus Lemgo gäbe.

Deshalb hier die genauen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek in der Leopoldstraße 5:

  • Di + Fr   11.00 – 14.00 Uhr, 15.00 – 18.00 Uhr
  • Mi           11.00 – 15.00 Uhr
  • Do           15.00 – 19.00 Uhr
  • Sa             10.00 – 14.00 Uhr
  • Mo              geschlossen

 


Computer selbst gebaut

Das war total beeindruckend: Im diesjährigen Mitmachprogramm wurden von den Kids im Kastanienhaus zum ersten Mal selbst Computer gebaut, und im 3-D-Drucker entstanden selbst konstruierte Kunststoff-Formen.

Unter der Anleitung von Denise Gutsche waren alle teilnehmenden Kinder total fasziniert von der Technik und von dem, was sie selbst herstellen konnten.

 

 

 


AWO im lippischen Integrationsnetzwerk

Das AWO-KastanienHaus ist seit je her Teil des Lemgoer Netzwerks zur Unterstützung von Flüchtlingen. Vor drei Jahren, auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs, fand im KastanienHaus eine öffentliche Veranstaltung statt mit dem Ziel der Koordinierung verschiedener Initiativen. So galt es, nach drei Jahren Zwischenbilanz zu ziehen.

Zu der Podiumsveranstaltung hatten eingeladen alle im Lemgoer Rat vertretenen Parteien, die Flüchtlingshilfe Lemgo, die kreisweite Initiative „Ankommen in Lippe“ sowie die Ev. Studierendengemeinde der Hochschule OWL. Im Podium diskutierten unter der Moderation von Dr. Katharina Kleine-Vennekate vom Kommunalen Integrationszerntrum Lippe Armin Schauf, Sven Heitländer vom Jobcenter Lemgo, die Schulsozialarbeiter*in Birgit Prophet und Michael Sauer, die Friseurmeisterin Havana Cavumirza und die direkt Betroffenen Muhammed Al Kandah und Saad Latif.

Durch die Schilderungen der beiden jungen Flüchtlinge konnte jeder nachvollziehen, vor welchen Hürden sie und alle anderen Geflüchteten in Deutschland standen und noch stehen. Neben den Sprachbarrieren und schwierigen sozialen Kontakten beschrieben sie die oft schwer zu durchschauenden bürokratischen Regelungen. Die Friseurmeisterin Havana Cavumirza knüpfte dort an, als sie die Probleme beschrieb, die beim Versuch entstehen, Geflüchtete einzustellen. Oft fehle auch die nötige Unterstützung der unterschiedlichen Behörden. Es gebe konkret bei allen Beteiligten eine große Unsicherheit.

Wichtig seien berufsorientierende Qualifizierung und berufsbegleitende Maßnahmen, die mit den Sprachkursen Hand in Hand gehen müssten.

Bei allem Willen zur Kooperation der Beteiligten stießen die Unterstützungs- und Integrationsabsichten zu oft an bürokratische Hürden, wurde festgestellt. Dennoch gebe es in vielen Bereichen eine positive Integrationskultur und viele Beispiele für eine konstruktive Zusammenarbeit von Geflüchteten, ehrenamtlich Engagierten und kommunalen Verwaltungen.

Die Integration von Geflüchteten bleibt eine schwierige Aufgabe. Die AWO wird weiterhin an dieser Aufgabe mitarbeiten, sei es im KastanienHaus-Begegnungszentrum oder als Teil der Initiative „Ankommen in Lippe“.


Das Alter als Chance sehen – auch mit dem Internet

„Das Alter als Chance sehen.“ Mit dieser Überzeugung engagieren sich viele Menschen in der AWO – so auch im KastanienHaus. So ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen in Deutschland 50 % der Personen ab 65 Jahren im Internet unterwegs sind, wie dem Statistischen Jahrbuch 2018 zu entnehmen ist. So ist der Anteil der Internetnutzerinnen und -nutzer in der Generation 65 plus kontinuierlich gestiegen (2007: 19 %; 2012: 32 %). 91 % der Internetnutzerinnen und -nutzer im Rentenalter sendeten und empfingen E-Mails – ähnlich häufig wie jüngere Internetsurfer.

Bei anderen Formen der digitalen Kommunikation hielten sie sich eher zurück: Nur 21 % waren in sozialen Netzwerken aktiv. Die Informationssuche nach Waren und Dienstleistungen (86 %) und die Nutzung von Dienstleistungen rund um die Reise (64 %) standen bei den älteren Internetnutzerinnen und -nutzern hingegen höher im Kurs.

Im Lemgoer Kastanienhaus gibt es vielfältige Unterstützung für die Handhabung und Nutzung des internets und vor allem des Smartphones. „Um die Chancen zu nutzen – gerade für ältere Menschen -, kommt es darauf an, alles so einfach und so leicht wie möglich zu machen“, erklärt Rolf Eickmeier, einer der Internet-Helfer im Kastanienhaus. Auch die AWO-Website unter www.awo-lemgo.de bietet viele Informationen und praktische Hinweise. „Man muss sie nur im Alltag ganz selbstverständlich nutzen“, ergänzt Rolf Eickmeier.

Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, stellte im Rahmen der Pressekonferenz mit den obigen Zahlen zu dem Schwerpunktthema „Aktiv im Alter“ fest: „Die Generation 65 plus spielt in unserer Gesellschaft eine immer bedeutendere Rolle. Das zeigen sowohl die demografischen Grunddaten als auch die Daten zu ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es gilt, das Alter als Chance zu sehen und die Fähigkeiten dieser Generation weiter zu nutzen und zu fördern.“


AWO-Beratungszentrum Lemgo wächst

Dagmar Stenzel-Scheding (vorn Mitte)

Bereits im Jahr 2011 sind die beiden Lemgoer Beratungsstellen der AWO Lippe, die Schuldner- und Insolvenzberatung sowie die Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung, im AWO-Beratungszentrum Lemgo in der Engelbert-Kämpfer-Straße 4 zusammengefasst worden. Nun ergänzt der AWO-Bezirksverband OWL das Angebot durch die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).

Nach dem Ausscheiden des langjährigen AWO-Kollegen Hamza Turan mit Sitz im AWO-Stadtteiltreff Biesterberg bietet nun Dagmar Stenzel-Scheding eine wöchentliche Sprechstunde an. Zugewanderte Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus erhalten dort kostenlose Information, Beratung und Begleitung in allen migrationsspezifischen Fragen, besonders zu Sprachkursen, Ausbildung und Beruf/Berufsabschlüssen, Umgang mit Behörden sowie auch zu persönlichen und familiären Angelegenheiten.

Die Sprechzeit ist jeden Freitag von 10 – 13 Uhr.

Bei Bedarf ist Frau Stenzel-Scheding auch erreichbar unter: 0151 – 141 104 76

oder unter: dagmar.stenzel-scheding@awo -owl.de


AWO-Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen

Am 13. Dezember 1919 wurde die AWO gegründet. Nun fast 100 Jahre wechselvoller Geschichte – zunächst ein Teil der SPD,  verboten und verfolgt von den Nationalsozialisten, 1946 wiedergegründet als überparteiliche und überkonfessionelle soziale Organisation. Ihre Werte sind wie eh und je: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz.

Grundpfeiler der Organisation ist die große Zahl ehrenamtlicher Mitglieder und ihre demokratische Beteiligung an allen Entscheidungen des Verbandes.  Die Zahl der sozialen Einrichtungen, die von der AWO getragen werden, nimmt beständig zu, seien es Senioreneinrichtungen und Kindergärten oder verschiedenartige soziale Beratungsstellen. Das bedeutet, auch die Zahl der hauptamtlich Beschäftigten vergrößert sich immer mehr.

Im Mitgliederblatt der AWO-OWL heißt es: „Im Jubiläumsjahr 1919 wird die AWO all dies mit Stolz präsentieren. Sie fordert alle zum Mitmachen auf: Die Gliederungen und Einrichtungen vor Ort werden Feste und Tage der offenen Tür veranstalten. In Ausstellungen wird die Geschichte der AWO vorgestellt. Ein neuer Film über die AWO ist zu sehen. [ … ] Höhepunkt sind das Kinder- und Familienfest für alle am 18. Mai im Elfriede-Eilers-Zentrum in Bielefeld sowie das Dankeschön-Ferst für Mitglieder, Beschäftigte und Freiwillige am 7. September im Ringlokschuppen.

Spannend wird auch das AWO-Fest vom 30.08. – 01.09.2019 in der Dortmunder Innenstadt. Konstantin Wecker kommt. [ … ]“


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