Die AWO wird 100

2019 ist für die AWO ein besonderes Jahr. Am 13. Dezember feiert die AWO Geburtstag. Sie wird 100 Jahre alt. 1919 von Marie Juchacz gegründet, 1933 von den Nationalsozialisten verboten, entstand sie 1945/46 in Westdeutschland neu. Nach dem Mauerfall wurde die AWO auch in den neuen Bundesländern aktiv.  Schon diese Stichworte zeigen die wechselvolle Geschichte der AWO.

In 29 Landes- und Bezirksverbänden sind heute rund 330.000 Mitglieder, 65.000 Ehrenamtliche und 210.000 Beschäftigte in mehreren Tausend Einrichtungen und Gliederungen aktiv. Sie unterstützt seit Anfang an sozial Bedürftige und ist Trägerin von Sozialeinrichtungen.

Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Werte der AWO. Sie sollen von der AWO – in möglichst allen Gliederungen und Einrichtungen – im Jubiläumsjahr ganz besonders in den Mittelpunkt gerückt werden. „Wir alle brauchen diese Werte nötiger denn je, unsere gesamte Gesellschaft braucht sie“, waren sich die Mitglieder des lippischen Kreisvorstandes in einer Planungsdiskussion einig. Viele Ortsvereine, aber auch Kreis- und Bezirksverband werden diese Werte 1919 aufleben lassen.

Natürlich ist auch Interessantes über die Geschichte der AWO in Lemgo herausgefunden worden. Der AWO-Ortsverein ist im Jahre 1926 gegründet worden.


NRW-Landesvorsitzender der Grünen im KastanienHaus

Felix Banaszak (re.)
Foto: A. Hetland, LZ

Die Leiterin des KastanienHauses Petra Junghans und der Leiter der Abteilung Jugend und Familie bei der AWO OWL, Peter Buchmann sind erfreut, wenn auch aus dem übergeordneten Bereich der Politik konkretes Interesse am intergenerativen Konzept der Lemgoer Begegnungsstätte gezeigt wird – vor allem auch deshalb, weil der weitere Entwicklungsprozess immer auch Unterstützung braucht.

Deshalb begrüßten sie vor kurzem den Landesvorsitzenden der NRW-Grünen Felix Banaszak. Begleitet wurde er von der Ortsverbandssprecherin Tanja Kersting, vom Fraktionsvorsitzenden Burkhard Pohl sowie Kreisgeschäftsführerin Ingrid Koch und Sozialpolitikerin Gertrud Lehmann.

Petra Junghans und Peter Buchmann beschrieben, dass die Zusammenlegung von Jugendzentrum und Seniorentreff zu vielen positiven Effekten geführt habe: praktisch-organisatorisch, aber vor allem auch inhaltlich und persönlich. Die Zusammenlegung schaffe schon viele neue Begegnungen, doch sei es auch gelungen, den Jugendlichen genug Rückzugsräume zu lassen. Sie erläuterten die Chancen zu generationenübergreifenden Aktionen und Projekten. Immer wieder gebe es – manchmal auch spontan – solche Aktionen. Aber es bleibe vorrangiges Ziel, diese Möglichkeiten auszuweiten.

Felix Banaszak zeigte sich angetan: „Ich habe viele Einrichtungen in NRW besucht, aber diese Art der Miteinanders der Generationen ist einzigartig.“ Banaszak forderte mehr Augenmerk auf die Sozialpolitik: „Die Gesellschaft kann nur zusammen halten, wenn wir mehr Geld für die tägliche soziale Arbeit aufwenden.“

 

 


Bildergalerie: „Wallwoche“ hat viel Spaß gemacht

In der „Wallwoche“ herrschte vor dem KastanienHaus jeden Nachmittag ein wuseliges Treiben und mittendrin immer auch konzentriert beschäftigte Mädchen und Jungen, die in den Kreativzelten etwas malten oder bastelten. Natürlich gab´s auch ein Zelt mit Speisen, die von Jung und alt gemeinsam bereitet worden waren. Belagert auch die Hüpfburg für die Kleinen oder der Kletterbaum, an dem sich jede Anstrengung lohnte.

Jedenfalls hat es den Kindern, aber auch den Eltern und Großeltern viel Spaß gemacht. Eine Woche lang war nachmittags das KastanienHaus ein begehrtes Ziel in Lemgo.

Eindrücke aus der „Wallwoche“:

Zum Vergrößern auf ein Foto klicken – Galerie läuft dann automatisch ab.

 


Barbara Saleschs Lust auf Veränderung

Barbara Salesch erzählt im KastanienHaus aus ihrem Leben

„Barbara Salesch kenne ich gut“, erzählt eine junge Frau mit strahlendem Gesicht, „nach der Schule nachmittags um drei habe ich im Fernsehen immer die Gerichtsverhandlungen angeguckt.“ Man kann sicher sagen: Barbara Salesch hat das Rechtsbewusstsein von Jung und Alt bestimmt wesentlich geprägt. Von 2000 bis 2012 hat sie nicht weniger 2356 Fälle als Richterin in SAT I verhandelt. Eine solche Frau muss ja was zu erzählen haben, dachte sich das KastanienHaus-Team und verpflichtete Barbara Salesch für eine Lesung zu ihrem Buch „Ich liebe die Anfänge! – Von der Lust auf Veränderung“.

Zu diesen Veränderungen gehört auch, dass sie nach ihrer beruflichen und nach ihrer Fernsehkarriere Künstlerin, nämlich Malerin und Bildhauerin, geworden ist. Es macht ihr großen Spaß, ihren Enthusiasmus an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Die Kinder, die während der „Wallwoche“ im Rahmen der Lemgoer Ferienspiele von Barbara Salesch zum Malen angeregt wurden, fanden toll, was so entstehen konnte. Die Einzelbilder wurden nämlich zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengefügt und im KastanienHaus aufgehängt.

Vor dieser Wand der Kinderkunstwerke saß Barbara Salesch am Abend und las vor einem natürlich dann älteren Publikum aus ihrem Buch – genauer: Sie erzählte spannende und lebendige Episoden aus ihrem Leben, die sie auch in ihrem Buch „Ich liebe die Anfänge! – Von der Lust auf Veränderung“ (Fischer-Krüger-Verlag) erwähnt. Barbara konnte witzig und pointiert erzählen und das Publikum im KastanienHaus in ihren Bann ziehen.

In ihrer schulischen und beruflichen Karriere ging sie nie einen geraden Weg, sie ließ sich immer wieder von ihrer zupackenden Spontanität leiten und verließ oft auch selbstbewusst die für eine Frau vorgesehenen Rollen. Sie ergriff oft die sich bietenden Chancen für Veränderungen. Nur so kam sie auch zu ihrer Rolle im Fernsehen und war jahrelang täglich zu sehen – mit nicht weniger als 17 000 Laien-Schauspielern. Und genau mit dieser Haltung begann sie nach ihrer Fernsehkarriere noch mal etwas Neues: Ihre große Leidenschaft ist die Kunst und sie betätigt sich als Malerin und Bildhauerin, weshalb sie ein Kunststudium an der Kunstakademie Bad Reichenhall begann.

Natürlich signiert sie „ihre“ Bücher

KastanienHaus-Leiterin Petra Junghans hob schon in ihrer Begrüßung die Bereitschaft hervor, auch im fortgeschrittenen Alter Neues zu beginnen. Dafür böte gerade auch das KastanienHaus viele Möglichkeiten. Barbara Salesch könne dabei Vorbild sein.


Ferienspiele 2018 sind eröffnet

Begrüßungsgäste. Norbert Wellmann (AWO-OWL) zweiter von rechts

Bei schönstem Sommerwetter sind vor dem KastanienHaus am Wall die Ferienspiele 2018 eröffnet worden. Der Vorsitzende des AWO-Bezirksverbands OWL begrüßte die Kinder, Eltern und die anderen Begrüßungsgäste. Er bedankte sich beim KastanienHaus-Team für die umfangreichen Vorarbeiten, so dass mehr 60 verschiedene Angebote entwickelt werden konnten. Er hob einige besonders spannende Veranstaltungen hervor und auch das Mitmach-Programm der ersten Woche, der „Wallwoche“, und lobte als Neuerung, dass am Ende Motto-Tage und Tage der offenen Tür zum Kennenlernen des Jugendzentrums stattfinden.

Für die Stadt Lemgo wünschte die stellvertretende Bürgermeisterin Veronika Sauerländer allen Kindern und Jugendlichen viel Spaß und tolle Erlebnisse. Sie bedankte sich ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Die KastanienHaus-Leiterin Petra Junghans hob das gelebte Miteinander von Jung und Alt in vielen der Angebote hervor und bedankte sich bei den Kooperationspartnern vom Jugend-Rote-Kreuz, den Pfadfindern und der Stiftung Eben-Ezer.

Und dann konnte es losgehen. Schnell waren die Tische mit den Kreativangeboten in den Zelten, die Schminktische, der Kletterbaum oder das Jonglierseil besetzt. Die Kleineren vergnügten sich lieber in der großen Hüpfburg.

Bildergalerie (Vergrößern durch Anklicken)


Barbara Salesch liest aus ihrem neuen Buch

„Ich liebe die Anfänge“, ist der Titel des Buches von Barbara Salesch, aus dem sie am Mittwochabend, dem 18.07.2018, ab 19:30 Uhr im KastanienHaus liest.

Sie erzählt, wie befreiend Neuanfänge sein können – für Frauen, die ihr Leben neu entwerfen möchten.


Ferienspiele 2018 beginnen mit der „Wallwoche“

Um 14:00 Uhr werden am ersten Ferienmontag, dem 16. Juli,  die Lemgoer Ferienspiele 2018 eröffnet. Eine Woche lang gibt´s Spiel, Spaß und Kreativität auf dem Kastanienwall! 
Jeden Nachmittag kannst Du unter einer großen Anzahl an kostenlosen Mit-Mach-Angeboten auswählen.

Ein besonderes Highlight ist sicherlich in diesem Jahr das Kunstprojekt „Lust auf Kunst“  mit der bekannten Fernsehrichterin Barbara Salesch. Das Kunstprojekt für Kinder ab 8 Jahren beginnt am Mittwoch, 18.07.2018 um 14 und geht bis bis 16.30 Uhr.

Neben „Lust auf Kunst“ und „ Brodelnder Hexenkessel“ ist ein weiterer Höhepunkt der Woche am Freitag, 20.07.2018, um 17 Uhr, das Sauresani Theater mit Jens Heuwinkel und dem Stück „Watuschecks verrückte Städte“.

Weitere Unterstützung erhalten wir in Form von Mitmach- Angeboten von dem Wohnverbund
der Stiftung Eben- Ezer, dem BdP-Pfadfinderstamm Martin-Luther King Lemgo und dem deutschen Jugendrotkreuz.

Für die Kinder gibt es kalte Erfrischungen im „Kinderkochzelt“ und für Eltern und Großeltern fairen Kaffee und Kuchen im Begegnungscafe.

 

 

Ferienspiel-Wallwoche
vom 16.07.-20.07.2018 täglich
von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
auf dem Lemgoer Kastanienwall mit
tollen Mit-Mach-Aktionen.


Das gab´s noch nie: Beatboxen im Kastanienhaus

Die mehrfachen Deutschen Meister, Europameister und Vize-Weltmeister im Beatboxen kommen nach Lemgo. Sie treten im Lemgoer Sommertreff-Programm zweimal auf dem Marktplatz auf und sie führen im Jugendzentrum im Kastanienhaus einen Workshop durch, an dem Jugendliche ab 10 Jahren teilnehmen können.

Was „Beatboxen“ ist? „Beim Beatboxing oder Beatboxen werden Drumcomputerbeats – zuweilen auch Scratches oder Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen, seltener auch weitere Instrumente und andere Klänge – mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitiert. (Wikipedia) 

Inzwischen hat sich Beatboxen in vielen unterschiedlichen Varianten zu einer immer populärer werdenden Kunstform entwickelt. Das Duo 4xSAMPLE Beatboxcrew aus Berlin gehört zur internationalen Spitzengruppe. Hier stellt sich die 4xSAMPLE Beatboxcrew vor.

Das Duo 4xSAMPLE Beatboxcrew tritt am Mittwoch, den 11.07. um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz auf mit einem Mitmachprogramm für Kinder und mit einer großen Show am Freitag, den 13.07. ab 20:00 Uhr. (Programm des „Lemgoer Sommertreff 2018“)

Im Sommertreff-Programm heißt es: Mando und ChloroPhil  sind unumstritten das erfolgreichste BeatboxDuo Deutschlands. Dank ihrer großen Experimentierfreude, ihrem Feingefühl für clevere musikalische Arrangements und ihrer sicheren Bühnenpräsenz entsteht eine brillante Show, die weit über den Tellerrand des Beatboxens hinausgeht. Ein Erlebnis für jeden, der sich gerne verzaubern
lässt.

Der Workshop findet statt am Samstag, 14. Juli 2018 von 11-14 Uhr im Jugendzentrum KastanienHaus am Wall (Kastanienwall 7, 32657 Lemgo) für alle ab 10 Jahren. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Und es ist kostenfrei.

Es sind noch Plätze frei!

Alle Infos bei:

Alte Hansestadt Lemgo, Kultur
Marktplatz 1
32657 Lemgo

Kontakt:
tel. 05261 / 213 273
E-Mail: L.Rehberg©lemgo.de


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