Familie Pourtalebi hatte eingeladen und viele waren gekommen

Familie Pourtalebi begrüßt die zahlreichen Gäste

Die vor fünf Jahren aus dem Iran geflohene Familie Pourtalebi lud zu einem gemeinsamen Integrationsnachmittag ins KastanienHaus am Wall ein. Und unerwartet viele kamen. Mehr als 120 Gäste konnten etwas über die iranische Kultur und auch über schmackhafte iranische Speisen erfahren. Wolfgang Frangenberg, Integrationsbegleiter der ersten Stunde, berichtet:

„Die vor fünf Jahren nach Deutschland geflüchtete Familie Pourtalebi suchte nach ihrer Ankunft in der Alten Hansestadt sehr schnell den Kontakt zum Lemgoer Kastanienhaus, galt es doch, möglichst zügig eine Wohnung für die Eltern, Ihren damals fünfjährigen Sohn und das zu erwartende Baby zu finden und den Start in ein neues Leben in fremder Umgebung anzugehen.

Durch Hilfen und Unterstützung aus der Bevölkerung und des AWO-Seniorenzentrums gelang der Familie sehr bald die gesellschaftliche und berufliche Integration, wobei Mutter und Ehefrau Massoume durch ihre Teilnahme an verschiedenen Integrationsveranstaltungen in diesem Haus am Kastanienwall selbst aktiv wurde und sich dort maßgeblich einbrachte.

Stand heute blickt die Familie nach fünf Jahren auf eine gelungene Eingliederung in Lemgo, bewohnt jetzt zu viert ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Haus und geht einer regelmäßigen wie auch einkömmlichen Beschäftigung nach. Die Kinder sind schulisch und insbesondere musikalisch eingebunden in das Lemgoer Vereins- und Kulturleben.

Ein solch gelungener Teilabschnitt in ihrem neuen Leben war für die Familie Anlass für ein allgemeines „Dankeschön“ an die Lemgoer Bevölkerung und besonders an das Haus am Kastanienwall.

Anlassbedingt und fast zeitgleich mit dem iranischen Neujahrsfest sollte „gefeiert“ werden, indem die Familie der Lemgoer Bevölkerung ihr Heimatland in verschiedenen Formen (Kultur, Musik, Gebräuche, Essen, Trinken, Handarbeit und Kunsthandwerk) vorstellen wollte.

Diese von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begleitete und vorbereitete Fest fand nun im großen Rahmen am 27.3.2018 in den Räumen des Kastanienhauses statt und fand zur allgemeinen Überraschung einen nicht erwarteten Zuspruch aus der Lemgoer Bevölkerung.

Mehr als 120 interessierte Menschen drängten sich am Nachmittag des 27. März in den von der Familie und dem Vorbereitungsteam festlich geschmückten Räumen und verfolgte das überaus interessante und unterhaltsam vorgetragene Programm der Familie, um letztendlich belohnt zu werden mit „Fingerfood“ aus der persischen Küche. Dabei erklärte Massoume Pourtalebi die von den Helferinnen unter ihrer Anleitung hergestellten Speisen der ganz anderen Art.

Die Leiterin des Hauses, Petra Junghans, zeigte sich zum Ende der gelungenen Veranstaltung sehr zufrieden und überreichte den emsigen Helferinnen des Planungs- und Küchenstabes jeweils ein kleines Geschenk als anerkennendes „Dankeschön“.

Die Zufriedenheit der Teilnehmer dieser zweistündigen Veranstaltung drückte sich in der schlussendlich großzügigen Spendenbereitschaft für das Erlebte und Genossene aus. Wie aus unterrichteter Quelle zu erfahren war, deckten sich die investierten Kosten mit den erhaltenen Spenden, was den Erfolg des Festes noch mehr betonte.“

Bildergalerie (Durch Klicken auf ein Foto vergrößern – Bildwechsel automatisch):


Wasserspender im Jugendzentrum – Jugendforum erfolgreich

Einweihung des Wasserspenders im Jugendzentrum (Foto: M.Reimers)

Genau so soll es sein. Im „Jugendforum 2017“ wurde von einer Gruppe Jugendlicher vorgeschlagen, in der Stadt weitere frei zugängliche Wasserspender aufzustellen. Nun wurde mit Unterstützung der Stadtwerke ein Wasserspender eingeweiht – und zwar im AWO-Jugendzentrum im KastanienHaus. Der Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und Stadtwerke-Geschäftsführer Arnd Oberscheven waren dabei und – ganz stolz – die Jugendlichen, die die Idee gehabt hatten.

Einmal im Jahr treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der 8 bis 10. Klassen der weiterführenden Lemgoer Schulen zu einem „Jugendforum“. In September dieses Jahres schon zum dritten Mal. In Gruppen überlegen sie, was in der Stadt verbessert werden kann, d.h. wie die Stadt für Jugendliche attraktiver werden kann. Im Jugendforum 2017 gehörte dazu eben auch der Vorschlag, in der Stadt weitere frei zugängliche Wasserspender aufzustellen.

Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Karl Horst Puchert erläuterte zusammen mit dem Projektleiter Hendric Schwär-Fröhlich an diesem konkreten Beispiel, wie erfolgreich die Jugendlichen in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Vorschlägen bereits gewesen sind. Alle Ideen werden systematisch weiterverfolgt, wobei die Ideengeber mit zuständigen Fachleuten über die Umsetzung von Maßnahmen beraten. Viele Vorschläge fließen in die politischen Beratungen ein, andere werden konkret und praktisch umgesetzt.

In dem „Wasserspender-Projekt“ können die Stadtwerke zudem auf ihr Jubiläum „120 Jahre Jahre Wasser“ verweisen, das in diesem Jahr zusammen mit 20 Partnern mit vielfältigen Aktionen und Events gefeiert wird. Darüber ist hier noch mehr zu erfahren.

 

 


Tolles Programm im KastanienHaus

Über Ostern sollten Sie sich Zeit nehmen, das neue „Kastanienblatt“ zu studieren. Es wird das Programm im „KastanienHaus am Wall“ für die Monate April bis September vorgestellt. Es gibt viele interessante Veranstaltungen und Kurse, dabei auch Neues und eine Reihe von „Highlights“. Neu ist zum Beispiel das „Erzählcafe“ mit dem Anfangsthema „Jeder Mensch muss eine Heimat haben“, auch neu „Geschichtentausch zwischen Jung und Alt“ mit dem Bielefelder Theaterlabor – am Ende soll eine gemeinsame Theateraufführung stehen.

Im Rahmen der traditionellen Ferienspiele wird die aus dem Fernsehen berühmte Barbara Salesch ein Kunstprojekt mit Kindern und Jugendlichen machen und am Abend aus ihrem neuesten Buch lesen.

Es ließe sich noch viel mehr aufzählen, aber am besten schauen Sie selbst in Ruhe in das Programmheft und planen Sie ihre Mitmachaktionen.

Im Vorwort heißt es: „Die Vernetzung mit anderen Akteuren der Stadt, Jung-Alt-Projekte mit Schulen, ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen, die Unterstützung der Flüchtlingshilfe im Rahmen der AWO Kampagne “Nachbarschaft -zusammen geht mehr“ und der Fairtrade-Stadt-Initiative bringen die verschiedenen Menschen zusammen und gestalten das KastanienHaus am Wall zu einem lebendigen Begegnungszentrum.“ Das kann man mit Fug und Recht sagen.

Machen Sie mit. Hier ist das gesamte Programm.

 

 


Ein Dankeschön zum iranischen Frühlingsfest

In der LZ (21.03.2018) wird zu einer besonderen Aktion im KastanienHaus eingeladen: „Handbestickte Tischdeckchen, Teppiche und filigran gefertigtes Porzellan sind nur ein kleiner Teil der Kostbarkeiten, die am Dienstag, 27. März, ab 15:30 Uhr zu sehen sein werden. Denn dann werden die Türen für den „Iranischen Frühling“ geöffnet und das Fest sowie die Kultur von Masoume Pourtalebi und ihrem Mann Ebrahim Bazyar vorgestellt.“

Seit fünf Jahren lebt die iranische Familie Pourtalebi (Eltern mit zwei minderjährigen Kindern) hier in Deutschland. Ihre Integration ist als gelungen zu bezeichnen; beide Eltern arbeiten und sind in unser Gemeinwesen integriert; sie und ihre Kinder fühlen sich in Lemgo wohl und gesellschaftlich akzeptiert.

Die Familie möchte ihre Dankbarkeit für die in Lemgo erhaltenen Integrations-Hilfen zeigen und lädt am 27.3.2018 ab 15:30 Uhr in das KastanienHaus am Wall zum iranischen Neujahrsfest ein. Uns Besuchern wird das Land Iran per Film, Diaschau, Musik und Tanz sowie dessen Sitten und Gebräuche (Kunst und Kultur) nahegebracht.

Die hoffentlich zahlreichen Gäste haben zudem bis 17.30 Uhr die Möglichkeit, per Fingerfood die abwechslungsreiche und schmackhafte Küche des Landes kennen zu lernen.

Zur Einschätzung der voraussichtlichen Gästezahl zu diesem Essen erbittet das Kastanienhaus (Tel. 5601 – Frau Junghans, Frau Roloff) um eine Anmeldung bis zum 25.3.2018 oder um eine E-Mail ( info [at] kastanienhaus.de).

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen.


Weitersagen: „AfterWorld Clubnight 4“ im Jugendzentrum

AfterWorld wurde im Juni 2017 von Yule und Sami gegründet. Das AfterWorld-Team besteht aus sechs talentierten und jungen Personen, die gemeinsam verschiedene Partys veranstalten. Mit der Clubnight-Serie haben sie die erste Party Reihe gegründet und hatten im AWO-Jugendzentrum am 16. September 2017 mit der „AfterWorld Clubnight 1“ Premiere.

Nun folgt am 23.03.2018 von19:00 bis 22:00 Uhr nun schon die„AfterWorld Clubnight 4“im AWO-Jugendzentrum KastanienHaus am Wall. Der Eintritt beträgt 3,- Euro – Alter 14+.

 


Attraktiv und spannend: Das Mitmachprogramm 2018

AWO-Kastanienhaus und AWO-Stadtteiltreff bieten in ihrem „Mitmachprogramm“ auch 2018 wieder tolle Erlebnisse und spannende Aktionen an. Sportlich spannend ist es bestimmt in den verschiedenen Kletterkursen oder bei der Fahrt ins Dortmunder Jumphouse , erst recht auch bei der Kajaktour auf der Werre von Schötmar nach Herford oder beim Klettern im Hochseilgarten in Hameln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim kreativen Selbermachen. Toll, was man da alles machen kann: Freundschaftsbänder, Raumdeko, eigene Modeteile nähen, aus Paletten Möbel bauen, einen eigenen Rucksack nähen. Natürlich gibt´s auch einen Malkurs und ein Theaterprojekt.

Es lässt sich hier garnicht alles aufzählen, was Spaß machen würde. Man muss schon selbst ins Programm hineinschauen.

Mitte April beginnen die Kurse, Projekte und Aktionen. Wichtig ist wie immer die gezielte Anmeldung. Im Programm-Flyer gibt es ein Anmeldeformular. Das kann man ausgefüllt im KastanienHaus am Wall oder im Stadtteiltreff Biesterberg abgeben. Online kann man sich anmelden unter der E-Mail-Adresse: da-mach-ich-mit [at] awo-owl.de

Wenn Ihr dann die Bestätigung für die Teilnahme an einem Kurs bekommen habt, müsst Ihr oder Eure Eltern am Donnerstag, den 22. März von 17:00 bis 19:00 Uhr oder am nächsten Tag, den Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr ins Jugendzentrum (KastanienHaus am Wall) kommen und dort auch die Teilnahmegebühren bezahlen.

Hoffentlich fällt Euch die Wahl eines Angebots nicht allzu schwer.


Sichere Bankgeschäfte von Zuhause

Jürgen Uekermann (li.) und Nicole Steinmeier
(RE)

„Pishing“, „Pay-Pal“, „App“, „PIN“ und „TAN“ – den vielen gespannt lauschenden (älteren) Gästen im Kastanienhaus schwirrte gelegentlich der Kopf. iPhone-Kursleiter Jürgen Uekermann hatte Nicole Steinmeier von der SPARKASSE Lemgo eingeladen, um zu zeigen, wie Bankgeschäfte über das Internet abgewickelt werden können und wie dabei die notwendige Sicherheit gewährleistet werden kann.

Natürlich ist es nicht schlecht, zuhause jederzeit in das eigene Bankkonto schauen zu können und Überweisungen zu erledigen. Ein paar Kenntnisse braucht man dazu und einige Hürden muss auch jeder überwinden. Diejenigen, die es schon praktizieren, bestätigen: „Wenn man es einige Male gemacht hat, läuft es wie von selbst.“

Jürgen Uekermann wies zu Beginn der Veranstaltung auf einige Grundregeln zur Sicherheit im Internet hin. Man müsse immer wachsam sein, wenn zum Beispiel E-Mails ankommen, in denen manchmal Vorteile oder Geschenke versprochen werden, dafür dann ein Anhang geöffnet werden muss. „Finger weg!“ kann da nur die Devise lauten. Wenn die Absenderadresse zudem unbekannt sei, die ganze Mail am besten löschen. Nur so könne man verhindern, dass der eigene Computer oder das Smartphone „verseucht“ werden und dann Passwörter oder andere persönliche Daten „geklaut“ werden.

Nicole Steinmeier (SPARKASSE) nahm den Faden auf, indem sie beschrieb, welche Sicherungen die Banken und Sparkassen in ihr Online-Banking eingebaut haben. Zunächst bekommt man dafür eine persönliche Sicherungsnummer von der SPARKASSE zugewiesen, um überhaupt Zugang zum System zu bekommen. Dann kann man persönlichen Zugang („Login“) und die PIN-Nummer so festlegen, dass sie möglichst niemand sonst erfährt. Schließlich braucht man für jede Buchung die Freigabe durch eine immer neu zusammengestellte TAN-Nummer. Die wiederum kann man mit einem eigenen Zusatzgerät herstellen oder man erhält sie jeweils als SMS-Nachricht über das eigene Handy.

Also, nicht unkompliziert, aber einmal eingefuchst und ein paar Mal durchgeführt, dann ist es kein Problem mehr. Um all dies zu erleichtern, wies Nicole Steinmeier darauf hin, dass auf der Internet-Seite der SPARKASSE alles beschrieben wird und dass es dazu kleine Demo-Filme gebe.

Unterstützung gibt es auch im Kastanienhaus. Brigitte Roloff (Verwaltungsleitung KastanienHaus am Wall) hatte bereits Anmeldelisten vorbereitet für verschiedene iPhone- und Smartphone-Kurse, in denen die verschiedenen Anwendungen noch weiter erklärt und vor allem ausprobiert werden können. Eine offene Fragerunde zum Internet und den verschiedenen Geräte-Anwendungen findet zudem an jedem ersten Donnerstag im Monat um 10:00 Uhr im Kastanienhaus statt.


Fahrradmod Comic-Lesung mit Tobi Dahmen

Tobi Dahmen

Mods, Skinheads, Scooterboys – die britische Subkultur erreicht auch die Kleinstadt Wesel, in der Tobi aufwächst. Er wird Mod, übernimmt deren modischen Style, hört Ska-Musik und sucht nach Anerkennung. Die Bewegung wird ihn nicht mehr loslassen, doch die Übergänge zu anderen Subkulturen sind fließend – und gefährlich.

Tobi Dahmen gelingt mit seiner autobiographischen coming of age-Graphic Novel ein eindringliches Bild von Jugendkulturen und den Gefahren auf dem falschen Weg zu kommen. Es ist ein Buch über die Neunziger, über Aufwachsen in der Kleinstadt und über Freundschaft. Und es ist ein Buch über die Liebe zur Musik.

Aus diesem Buch wird der Autor am 24. Januar im AWO-Jugendzentrum „Haus am Wall“ lesen. Dazu zeigt er die Panels der Geschichte und spricht über den Entstehungsprozess des Buches. Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr, Einlass bereits um 19:30. Karten gibt es sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf bei der Buchhandlung Pegasus in Lemgo. Schüler&Studenten 3,00 Euro, Erwachsene 5,00 Euro.

Das Buch „Fahrradmod“ von Tobi Dahmen ist im Carlsen Verlag erschienen, ISBN: 978-3-551-76308-2

Auszeichnungen für Fahrradmod:
Goldener Gartenzwerg 2016 für „Fahrradmod“
Rudolph Dirks Award (Germany: Best Scenario)

Pressestimmen:

„Genial! Omas, schenkt es euren Enkeln. Mädchen, schenkt es euren Vätern, und hört euch durch den Soundtrack am Ende des Buches.“ Thees Uhlmann in Stories.Magazin von Thalia

„Eine einzigartige, also ganz ungewöhnliche Geschichte einer Jugend zur falschen Zeit am falschen Ort.“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Anlage an und ran an ‚Fahrradmod‘!“- comicgate.de

„Ein fantastisches Buch über die Neunziger, über Freundschaft und vor allem ein Buch über die Lieber zur Musik.“ – Brauser – Dezember

„Mit dieser Graphic Novel dürfte man das Lebensgefühl der Szene endgültig nachvollziehen können“ – popmonitor.de

„Mit feinem Strich und Witz“ – Hamburger Abendblatt


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