Hilfe in Notlagen

1927 wurde der Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt in Lemgo von Clemens Becker, einem der führenden Männer der lippischen Sozialdemokratie, gegründet. In jener Zeit der großen Wirtschaftskrisen ging es auch in Lemgo darum, die Grundwerte der Arbeiterschaft zu praktizieren: Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität.

Von Anfang an hat die AWO  sich um die Schwächsten in der Gesellschaft  gekümmert: die Kinder und ihre ins Abseits geratenen Familien, um Arme und „vergessene“ Alte.
„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten. Wer mit einem Anliegen zu uns kommt, bleibt in der Selbstverantwortung für sein Handeln. Wir beraten und unterstützen mit dem Ziel, die Eigeninitiative zu erhalten und zu stärken.“         (Grundsatzprogramm der AWO,1998).

Immer dann, wenn Katastrophen Menschen heimsuchten, war es nicht schwer festzustellen, welche Hilfe geleistet werden musste. Anders heute: Der gewachsene Wohlstand unserer Gesellschaft hat das, was die AWO tut, verändert und neue Fragen aufgeworfen:

  • Was müssen und können wir als Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Lemgo tun, um denjenigen zu helfen, die von Problemen unterschiedlichster Art hart betroffen sind?
  • Ist das, was wir gegenwärtig leisten, ausreichend? Erreicht es diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen?
  • Was heißt Hilfe heutzutage?

Diese Fragen diskutieren wir verstärkt in der Mitgliedschaft des Ortsvereins. Wir würden uns freuen, wenn sich viele angesprochen fühlten, auch ihre Meinungen und Ideen einzubringen.

Unsere Hilfsangebote

Wir betreiben das Seniorenzentrum Kastanienhaus, unterstützen alle AWO – Einrichtungen in Lemgo und arbeiten eng mit den Freien und Öffentlichen Trägern der Jugend- und Sozialhilfe zusammen. Wir unterstützen Familien, Kinder und Jugendliche  z. B. bei Klassenfahrten,  Ausflügen und anderen Aktivitäten. Wir geben Lebensmittelgutscheine an Bedürftige und  verschenken jedes Jahr Weihnachtspakete. Wir sind offen für alle, die Hilfe suchen.