Kastanienhaus-Entwicklung

Einweihung 1994

Als die Seniorenbegegnungsstätte Kastanienhaus am 16.4.1994 durch Bürgermeister R. Wilmbusse in Anwesenheit des Bundesvorsitzenden der AWO, Dr. Manfred Ragati, zahlreichen Ehrengästen, Bürgerinnen und Bürgern und Mitgliedern dem Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Manfred Behrend übergeben wurde, war allen Beteiligten die Erleichterung und große Freude über das Gelingen dieses Bauvorhabens anzumerken. 

Der Ortsvereinsvorsitzende Manfred Behrend hatte Idee und Planung des neuen Seniorenzentrums mit initiiert. Auch generationsübergreifende Angebote waren damals schon mit angedacht. (Hier die Konzeption des Jahres 1993 )

Manfred Behrend zur Einweihung der Seniorenbegegnungsstätte „Kastanienhaus“

Nach der offiziellen Feierstunde zur Einweihung war am Nachmittag für alle Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, das Haus kennenzulernen und die Räumlichkeiten zu besichtigen.
Frau Evelyn Donat, die die Leitung des Hauses übernahm und Frau Bärbel Buerschaper standen den sehr interessierten ersten Besuchern für Gespräche über das Angebot zur Verfügung.

Bilanz nach 3 Jahren

Wenn auch die Aufbauphase oftmals schwierig war, so konnte man doch bereits nach einem halben Jahr das Fazit ziehen: Das Haus wird von den Seniorinnen und Senioren gut angenommen.

Am 31 Mai 1995 verabschiedete sich Frau Donat als Leiterin und übergab das Haus an Frau Bärbel Buerschaper.

Das Programmangebot wurde immer umfangreicher und bei manchen Veranstaltungen reichten der Platz und die Stühle nicht aus.

a: Der erste Schwerpunkt:
Seniorentanz, Seniorengymnastik, Seidenmalerei, kreatives Gestalten, Handarbeiten (Hardanger Stickerei), Tischlern und Werken, Gedächtnistraining, Englisch Sprachkurs
Singkreis, jede Art von Kartenspiel, Keyboard Übungsclub, Flötenkreis, Fahrrad Club.

Diese Beispiele sind sogenannte „feste Gruppen“ mit ehrenamtlichen Leitern oder Honorarkräften, zu denen die Besucher regelmäßig und gegen einen geringen Kostenbeitrag kommen.
b: Der zweite Schwerpunkt lag auf den offenen Veranstaltungen, die häufig von einem Besucherstamm aber auch von gelegentlichen Besuchern gefüllt werden:

Tanznachmittage an jedem 1. Sonntag im Monat, gemeinsames Frühstück am Sonntag, Dia- Vorträge, medizinische Vorträge zur Gesundheitsvorsorge von Ärzten und Apothekern, Rentenversicherung, aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft, Studienfahrten, Tagesfahrten, Seminare über z.B. Fußreflexzonenmassage, Meditatives Tanzen.

c: Der dritte Schwerpunkt: Große Feste und Feiern, Karneval, Modenschau zum Frühlingsanfang für ca. 250 Besucher, der Geburtstag des Kastanienhauses am 16.04. wird jedes Jahr mit gemeinsamem Mittagessen und anschließendem Tanznachmittag gefeiert, Sommer Grillfeste, Pickert essen, Adventsbasar, Sylvesterball, Treffen mit anderen Altenclubs aus den Ortsteilen.

Ortsvereinsvorsitzender Manfred Behrend stellte fest: „Das Kastanienhaus ist inzwischen zu einem Begriff für Lemgo und Umgebung geworden. Es zieht immer mehr Besucher an, die sich hier wohl- und dem Haus zugehörig fühlen.
Viele haben Freunde gefunden und oft hört man die Frage: „Was haben wir früher nur ohne das Kastanienhaus gemacht?“ Das macht uns Mitarbeiter sehr froh und auch ein wenig stolz, gilt es doch, immer wieder neu zu überlegen, mit welchen Bedürfnissen und Fähigkeiten sich Menschen einbringen könnten.

In diesem Sinne möchte die Seniorenbegegnungsstätte weiter tätig sein und uns noch mehr ehrenamtliche Hilfe und Unterstützung wünschen.“

Besucherzahlen heute

Um einen aktuellen Eindruck vom Kastanienhaus zu bekommen, seien hier einmal die Besucherzahlen für das Jahr 2013 genannt. Insgesamt besuchten 15.800 Gäste das Haus, im offenen Bereich etwas mehr als 6.000 Gäste und in den Kursangeboten 8.700.

Man kann sagen: Im Kastanienhaus ist viel los.

20-jähriges Jubiläum 2014