Attraktiv und spannend: Das Mitmachprogramm 2018

AWO-Kastanienhaus und AWO-Stadtteiltreff bieten in ihrem „Mitmachprogramm“ auch 2018 wieder tolle Erlebnisse und spannende Aktionen an. Sportlich spannend ist es bestimmt in den verschiedenen Kletterkursen oder bei der Fahrt ins Dortmunder Jumphouse , erst recht auch bei der Kajaktour auf der Werre von Schötmar nach Herford oder beim Klettern im Hochseilgarten in Hameln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim kreativen Selbermachen. Toll, was man da alles machen kann: Freundschaftsbänder, Raumdeko, eigene Modeteile nähen, aus Paletten Möbel bauen, einen eigenen Rucksack nähen. Natürlich gibt´s auch einen Malkurs und ein Theaterprojekt.

Es lässt sich hier garnicht alles aufzählen, was Spaß machen würde. Man muss schon selbst ins Programm hineinschauen.

Mitte April beginnen die Kurse, Projekte und Aktionen. Wichtig ist wie immer die gezielte Anmeldung. Im Programm-Flyer gibt es ein Anmeldeformular. Das kann man ausgefüllt im KastanienHaus am Wall oder im Stadtteiltreff Biesterberg abgeben. Online kann man sich anmelden unter der E-Mail-Adresse: da-mach-ich-mit [at] awo-owl.de

Wenn Ihr dann die Bestätigung für die Teilnahme an einem Kurs bekommen habt, müsst Ihr oder Eure Eltern am Donnerstag, den 22. März von 17:00 bis 19:00 Uhr oder am nächsten Tag, den Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr ins Jugendzentrum (KastanienHaus am Wall) kommen und dort auch die Teilnahmegebühren bezahlen.

Hoffentlich fällt Euch die Wahl eines Angebots nicht allzu schwer.


Sichere Bankgeschäfte von Zuhause

Jürgen Uekermann (li.) und Nicole Steinmeier
(RE)

„Pishing“, „Pay-Pal“, „App“, „PIN“ und „TAN“ – den vielen gespannt lauschenden (älteren) Gästen im Kastanienhaus schwirrte gelegentlich der Kopf. iPhone-Kursleiter Jürgen Uekermann hatte Nicole Steinmeier von der SPARKASSE Lemgo eingeladen, um zu zeigen, wie Bankgeschäfte über das Internet abgewickelt werden können und wie dabei die notwendige Sicherheit gewährleistet werden kann.

Natürlich ist es nicht schlecht, zuhause jederzeit in das eigene Bankkonto schauen zu können und Überweisungen zu erledigen. Ein paar Kenntnisse braucht man dazu und einige Hürden muss auch jeder überwinden. Diejenigen, die es schon praktizieren, bestätigen: „Wenn man es einige Male gemacht hat, läuft es wie von selbst.“

Jürgen Uekermann wies zu Beginn der Veranstaltung auf einige Grundregeln zur Sicherheit im Internet hin. Man müsse immer wachsam sein, wenn zum Beispiel E-Mails ankommen, in denen manchmal Vorteile oder Geschenke versprochen werden, dafür dann ein Anhang geöffnet werden muss. „Finger weg!“ kann da nur die Devise lauten. Wenn die Absenderadresse zudem unbekannt sei, die ganze Mail am besten löschen. Nur so könne man verhindern, dass der eigene Computer oder das Smartphone „verseucht“ werden und dann Passwörter oder andere persönliche Daten „geklaut“ werden.

Nicole Steinmeier (SPARKASSE) nahm den Faden auf, indem sie beschrieb, welche Sicherungen die Banken und Sparkassen in ihr Online-Banking eingebaut haben. Zunächst bekommt man dafür eine persönliche Sicherungsnummer von der SPARKASSE zugewiesen, um überhaupt Zugang zum System zu bekommen. Dann kann man persönlichen Zugang („Login“) und die PIN-Nummer so festlegen, dass sie möglichst niemand sonst erfährt. Schließlich braucht man für jede Buchung die Freigabe durch eine immer neu zusammengestellte TAN-Nummer. Die wiederum kann man mit einem eigenen Zusatzgerät herstellen oder man erhält sie jeweils als SMS-Nachricht über das eigene Handy.

Also, nicht unkompliziert, aber einmal eingefuchst und ein paar Mal durchgeführt, dann ist es kein Problem mehr. Um all dies zu erleichtern, wies Nicole Steinmeier darauf hin, dass auf der Internet-Seite der SPARKASSE alles beschrieben wird und dass es dazu kleine Demo-Filme gebe.

Unterstützung gibt es auch im Kastanienhaus. Brigitte Roloff (Verwaltungsleitung KastanienHaus am Wall) hatte bereits Anmeldelisten vorbereitet für verschiedene iPhone- und Smartphone-Kurse, in denen die verschiedenen Anwendungen noch weiter erklärt und vor allem ausprobiert werden können. Eine offene Fragerunde zum Internet und den verschiedenen Geräte-Anwendungen findet zudem an jedem ersten Donnerstag im Monat um 10:00 Uhr im Kastanienhaus statt.


Fahrradmod Comic-Lesung mit Tobi Dahmen

Tobi Dahmen

Mods, Skinheads, Scooterboys – die britische Subkultur erreicht auch die Kleinstadt Wesel, in der Tobi aufwächst. Er wird Mod, übernimmt deren modischen Style, hört Ska-Musik und sucht nach Anerkennung. Die Bewegung wird ihn nicht mehr loslassen, doch die Übergänge zu anderen Subkulturen sind fließend – und gefährlich.

Tobi Dahmen gelingt mit seiner autobiographischen coming of age-Graphic Novel ein eindringliches Bild von Jugendkulturen und den Gefahren auf dem falschen Weg zu kommen. Es ist ein Buch über die Neunziger, über Aufwachsen in der Kleinstadt und über Freundschaft. Und es ist ein Buch über die Liebe zur Musik.

Aus diesem Buch wird der Autor am 24. Januar im AWO-Jugendzentrum „Haus am Wall“ lesen. Dazu zeigt er die Panels der Geschichte und spricht über den Entstehungsprozess des Buches. Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr, Einlass bereits um 19:30. Karten gibt es sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf bei der Buchhandlung Pegasus in Lemgo. Schüler&Studenten 3,00 Euro, Erwachsene 5,00 Euro.

Das Buch „Fahrradmod“ von Tobi Dahmen ist im Carlsen Verlag erschienen, ISBN: 978-3-551-76308-2

Auszeichnungen für Fahrradmod:
Goldener Gartenzwerg 2016 für „Fahrradmod“
Rudolph Dirks Award (Germany: Best Scenario)

Pressestimmen:

„Genial! Omas, schenkt es euren Enkeln. Mädchen, schenkt es euren Vätern, und hört euch durch den Soundtrack am Ende des Buches.“ Thees Uhlmann in Stories.Magazin von Thalia

„Eine einzigartige, also ganz ungewöhnliche Geschichte einer Jugend zur falschen Zeit am falschen Ort.“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Anlage an und ran an ‚Fahrradmod‘!“- comicgate.de

„Ein fantastisches Buch über die Neunziger, über Freundschaft und vor allem ein Buch über die Lieber zur Musik.“ – Brauser – Dezember

„Mit dieser Graphic Novel dürfte man das Lebensgefühl der Szene endgültig nachvollziehen können“ – popmonitor.de

„Mit feinem Strich und Witz“ – Hamburger Abendblatt


Wie sicher ist das Internet ?

Viele sind sich nicht sicher, ob das Internet sicher ist. Insbesondere wenn es um Bankgeschäfte geht oder um das Einkaufen im Internet. AWO-Kursleiter Jürgen Uekermann hat als Expertin von der Sparkasse Lemgo Nicole Steinmeier eingeladen. Sie informiert über die Sparkassen-App mit der Bedienung des eigenen Kontos und anschließend können alle Fragen gestellt werden.

Hier erfahren Sie Näheres zu der Veranstaltung. Es ist zudem die Auftaktveranstaltung zu einer Reihe weiterer Veranstaltungen rund ums Internet und den Zugangsmedien, egal ob es sich um Computer, Tablets oder Smartphones handelt. Inzwischen ist die Unterstützung zur cleveren Nutzung der Programme und des Internets ein Angebotsschwerpunkt im Kastanienhaus geworden – besonders für die älteren Besucherinnen und Besucher.


Allen die besten Wünsche für 2018

Foto: RE

Die AWO Lemgo wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden, allen Unterstützenden und Sympathisanten ein frohes und gesundes neues Jahr. Besonders die ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven des Kastanienhauses bedanken sich für die gute Zusammenarbeit so vieler und freuen sich auch in 2018 auf viele Ideen und Initiativen. Zunächst einmal wünschen sie allen einen guten Rutsch in das Jahr 2018.


Hände weg von „WhatsApp“ !

„WhatsApp“ ist im Besitz des Mega-Konzerns „Facebook“. Alle WhatsApp-Daten und -Inhalte kann Facebook speichern und verwenden. „Ist das eigentlich allen klar?“ fragte Eva Kukuk vom GMK-Team in der Medien-Fortbildung, die zum zweiten Mal im Kastanienhaus stattfand.

Fast alle Jugendlichen – 94 Prozent – nutzen die Kommunikationsplattform „WhatsApp“. An zweiter Stelle liegt „Instagram“ vor „Snapshot“. Nur ganz wenige nutzen noch „Facebook“ selbst. Eva Kukuk vom GMK-Team hatte dafür eine einleuchtende Erklärung: „Die Jugendlichen wollen sich nicht da bewegen, wo auch schon die meisten Erwachsenen sind.“

In der Medien-Fortbildungsveranstaltung im Kastanienhaus wurde jedoch schnell klar: Auch die Erwachsenen sind schon massenhaft auf WhatsApp unterwegs. „Wenn sich Gruppen im Kastanienhaus verständigen wollen, machen sie das über WhatsApp“, berichtete Petra Junghans. Die Plattform ist leicht zu bedienen, problemlos können Fotos und sogar Wortbeiträge mit verschickt werden.

Sind wir also der Verwendung unserer Daten mit unseren entsprechenden Gewohnheiten und Vorlieben und damit der personenbezogenen Beeinflussung und Werbung durch den Facebook-Konzern hilflos ausgeliefert? „Nein“, sagt Eva Kukuk, „wir haben Alternativen, die deutlich sicherer sind.“  Zum Beispiel die kostenlose App „SIGNAL“, die problemlos installiert und genauso leicht bedient werden kann. Sie bietet eine verschlüsselte Nachrichtenübermittlung und damit einen viel besseren Schutz der Privatsphäre.

„Wir sehen, dass selbst einzelne Staaten und ihre Rechtsprechung die Datenkrake „Facebook“ kaum beeinflussen können, „Facebook“ sich zudem noch trickreich vor angemessener Steuerzahlung drückt, dann gibt es nur die Möglichkeit, dass so viele wie möglich die  vorhandenen Alternativen nutzen“, fasste Rolf Eickmeier die Diskussion zusammen. Es wurde vorgeschlagen, auch im Kastanienhaus diese Alternativen bekannt zu machen.

Eva Kukuk informierte anschließend über die attraktiven Möglichkeiten vom „Instagram“ und „Snapshot“ Bilder und Filme auszutauschen. Aber auch bei der Nutzung dieser Plattformen lauern Fallstricke, auf die immer wieder deutlich hingewiesen werden muss – z.B. im Jugendzentrum. Nur so werden Jugendliche befähigt, kritisch zu sein und sehr bewusst diese Plattformen einzusetzen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand das „Cyber-Mobbing“ im Mittelpunkt. In welchen Formen geschieht das? Was steckt dahinter? Welche Folgen kann das haben? Die wichtigste Frage jedoch ist: Wie kann man sich gegen Mobbing wehren? Was soll man tun, wenn man betroffen ist? Wie wird man stark und clever genug, um sich zu widersetzen und nicht zum Opfer zu werden?

Zu all diesen Fragen gab es Beispiele und Ideen, die auch im Kastanienhaus eine Rolle spielen werden. Insgesamt – da waren sich alle einig – war das wieder eine anregenden Veranstaltung zur Medienbildung, vor allem natürlich, weil ganz konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Kastanienhaus erörtert wurden.

Auch im kommenden Jahr soll die Zusammenarbeit mit dem GMK-Team fortgesetzt werden.


2. Lemgoer Jugendforum im Kastanienhaus

In Lemgo können Jugendliche Ideen und Vorschläge für Verbesserungen in ihrer Stadt machen. Ungefähr 100 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufen trugen ihre Ideen im 2. Lemgoer Jugendforum zusammen, diskutierten darüber und entwickelten in Kleingruppen möglichst konkrete Vorschläge. Moderator Eric Flügge forderte die Jugendlichen auf, immer auch zu überlegen, was sie selbst zur Verwirklichung ihrer Ideen tun könnten. Schließlich wurde die Ergebnisse am Mittag an Wandzeitungen in einem „Gallery Walk“ präsentiert.

Der Bürgermeister Dr. Rainer Austermann, viele weitere Fachleute aus der Verwaltung und auch Mitglieder der Ratsfraktionen diskutierten mit den Jugendlichen angeregt über ihre Vorschläge und stimmten dabei vielem zu.

Für die verbesserte Freizeitgestaltung gab es sehr viele Vorschläge, so zum Beispiel zur Ausweitung von frei zugänglichen Sportangeboten, zur Ausweitung der Eisbahnzeiten, zu überdachten Aufenthaltsmöglichkeiten in der Stadt, zur Modernisierung der Skaterbahn und zu Downhill-Fahrradstrecken, aber auch zu mehr Wasser-Trinksäulen in der Stadt, auch zur Sicherung und Ausweitung von Fahrradstrecken und andere Verkehrssicherungsmaßnahmen. Selbstverständlich war auch der Schulalltag im Bewusstsein mit notwendigen Gebäudeverbesserungen oder praktikabler Medienausstattung.

Damit weiter ernsthaft an der Verwirklichung von Vorschlägen gearbeitet werden kann, wird es im November Treffen zwischen Jugendlichen und verantwortlichen Fachleuten geben.


Lemgo bleibt Fairtrade-Stadt

Der Geschäftsführer von Transfair e.V., Dieter Overath, hat an die Stadt Lemgo die Verlängerungsurkunde geschickt mit der Bestätigung, dass Lemgo nach den notwendigen Prüfungen weiterhin zu den „Fairtrade-Towns“ gehört. Das ist auch eine große Anerkennung für die Aktivitäten der Initiativgruppe und natürlich auch für das AWO-Kastanienhaus. Regelmäßig findet im Kastanienhaus ein „faires Frühstück“ statt. „AWO international“ bietet darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung.

In der Urkunde heißt es: „Durch Ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Lemgo eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Lemgo dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.“


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